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Gymkhana: Deutsche Auswahl in Taipeh erfolgreich

GYMKHANA ist kein neuer Fitness-Trend, sondern eine junge, aufstrebende Sportart im Bereich Automobilsport. Die Chinese Taipei Motor Sports Association (CTMS) setzt sich gemeinsam mit weiteren asiatischen Motorsportverbänden dafür ein,

Gymkhana zu etablieren. 

 

Am zweiten November-Wochenende trafen sich insgesamt 36 Fahrerinnen und Fahrer aus elf Nationen zu der durch das FIA Sport Grant Programme geförderten Veranstaltung Taipei International Gymkhana Prize in Taiwan. Neben den asiatischen Teams,

die ihre besten Piloten aus der asiatischen Auto Gymkhana Competition ins Rennen schickten, stellten sich auch drei Mannschaften aus Deutschland, Nigeria und Australien der neuen Herausforderung.

 

Das deutsche Team, das für den DMSB ins Rennen ging, trat in der Besetzung Kristin Trampert, Kevin Banea und Florian Koziol an.

 

Nachdem sich alle Teilnehmer mit dem Handling des Einheitsautos vertraut gemacht hatten, startete der Wettbewerb. Die beiden Parcours hatten jeweils eine Fläche von 70m x 30m, waren entsprechend sehr eng gesteckt und wurden gegenüberliegend aufgebaut. Die aufgestellten Pylonen – sortiert nach den Farben Rot, Grün und Weiß - mussten als Slalom, Tore und als komplette Umrundung in einer bestimmten Reihenfolge befahren werden. Die Zieleinfahrt musste genau in einem abgesperrten Bereich von 4m Breite und 6m Länge ebenfalls fehlerfrei absolviert werden, so manche Vollbremsung blieb hier nicht aus. Die verschiedenen Parcours waren eine Herausforderung an die Fahrer und sind mit dem deutschen PKW-Slalom nicht zu vergleichen, da auch mit sehr großen Autos gefahren wird.

 

Kristin Trampert mit dem besten Ergebnis des Wochenendes für DMSB-Auswahl

Im Team Knockout musste sich die deutsche Mannschaft bereits in der ersten Runde gegen Japan geschlagen geben, im Double setzten sich Kevin Banea und Florian Koziol gegen Thailand und Südkorea durch und landeten auf dem neunten Rang.

 

 

Mit der schnellsten Zeit aller Pilotinnen im Feld qualifizierte sich Kristin Trampert in der Solo-Wertung für die Knockout-Runde. Sie besiegte sogar im direkten Vergleich den Meister aus Japan und den Lokalmatador aus Taiwan. Obwohl sie im Finale eine schnellere Fahrzeit als ihr Konkurrent Adrian Septianto Utomo aus Indonesien vorweisen konnte, wurde ihr ein Pylonenfehler zum Verhängnis. Mit Rang 2 erreichte sie trotzdem ein beachtliches Ergebnis, denn es war die beste Platzierung für die DMSB-Auswahl bei diesem Wettbewerb.