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Erfolgreiches Wochenende im ADAC Digital Cup

Zum zweite Lauf der dritten Saison des ADAC Digital Cup am 14.12.2019, fanden sich die Fahrer des ADAC Saarland in der eSport Lounge Wiesbaden ein. Die Rennen fanden auf dem Grand Prix Kurs des Nürburgrings statt. Für die Einzelrennen wurden jeweils 9 und für das Teamrennen 20 Runden festgesetzt.

 

Liga 2

 

Auf dem Porsche Cayman GT4 mit der Startnummer 69 steuerte Dennis Schweitzer im Qualifying für das erste Einzelrennen sein Fahrzeug auf den fünften Startplatz während Timo Schulz sich mit der Nummer 96 nur dem Fahrer des MC Hassloch geschlagen geben musste und sich in die erste Startreihe stellen durfte. Der Start lief, so wie das ganze Rennen, vorbildlich und fair. Es wurde um Positionen gekämpft ohne dass es nennenswerte Rempeleien gab. In der zweiten Runde konnte sich Dennis Schweitzer auf die vierte Position vorkämpfen und diese auch bis ins Ziel halten. Der ADAC Saarland belegte also im Ziel die Plätze zwei und vier womit man durchaus sehr zufrieden sein darf.

 

Dennis Schweitzer fuhr auch das zweite Einzelrennen auf der Nummer 69 und konnte sich diesmal die Poleposition sichern. Max Reiter schaffte es auf den sechsten Startplatz wurde aber nach einem Frühstart mit einer Boxenduchfahrtsstrafe belegt die ihn auf den 18 Platz zurückwarf. Beim Start konnte Dennis Schweitzer seine Führungsposition verteidigen, musste sie aber in der dritten Runde an den MSC Bingen abgeben. Runde für Runde machte Max Reiter Positionen gut und rettete sich auf den neunten Platz, und damit in die Punkeränge. Den zweiten Podestplatz und wertvolle Punkte konnte Dennis Schweitzer zum Ende des Rennens wohlverdient für sich verbuchen.

 

Im Teamrennen auf der Nummer 69 war als Startfahrer und für das Qualifying Stefan Petto gesetzt. Er stellte das Fahrzeug auf die elfte Startposition. Max Reiter, der die Nummer 96 pilotierte, verbesserte seine Leistung aus dem Einzelrennen noch weiter und stellte sich auf den zweiten Startplatz hinter den MSC Adenau. Der Start verlief diesmal leider nicht ohne Kollisionen in der ersten Kurve wodurch Max Reiter kurzzeitig auf den dritten Platz zurückfiel. Am Ende der ersten Runde befand er sich jedoch wieder auf seiner vorherigen Position. Aus den Rangeleien in der Startphase hielt sie Stefan Petto heraus und gewann schon dadurch drei Positionen. In der elften Runde steuerte er an Position vier liegend die Box an und übergab an Michael Schwall, der das Rennen nun zu ende fahren sollte. In der gleichen Runde übergab auch Max Reiter, der seine zweite Position bis dahin halten konnte, an Timo Schulz. Durch den Boxenstopp verlor Das Team Reiter/Schulz einen Platz den sich Timo Schulz aber auf der Strecke wieder zurückholen konnte. Die Teams aus dem Saarland landeten letztlich auf Position zwei und fünf.

 

Im Gesamtklassment belegt das Team 1 des ADAC Saarland (#69) den 8 Platz während sich das Team 2 (#96) nach einem hervorragendem Wochenende auf Platz 3 vorarbeiten konnte.

 

Liga 1

 

In der Liga 1 startete zum ersten Einzelrennen Matthias Fixemer vom MSC Losheim auf der Nummer 69 ins Qualifying wo er jedoch nur auf Platz 32 landete. Besser lief es für Ken Hoffmann mit der Startnummer 96, er durfte sich in die vierte Position stellen. Beim Start konnte er sich noch vor der ersten Kurve um zwei Positionen verbessern, geriet jedoch beim anbremsen der Bilstein-Kurve aufs Gras, drehte sich, musste das Feld passieren lassen und sich hinten einreihen. Wärend seiner ersten Runde konnte Matthias Fixemer dagegen zwölf Plätze gut machen und schob sich auf den zwanzigsten Platz vor. Zur Mitte des Rennens hatte sich Ken Hoffmann wieder auf Rang 16 vorbeigearbeitet. Leider verlor er im weiteren Verlauf des sehr turbulenten Rennens wieder zwei Positionen und auch das Schwesterfahrzeug konnte sich nicht mehr verbessern. Somit blieb das erste Rennen für beide Punktelos.

 

Das zweite Einzelrennen bestritt auf der Nummer 69 Jannik Breidt vom MSC Losheim und sein Bruder Marco lenkte die Nummer 96. Im Qualifying positionierte sich Jannik auf dem dritten Rang. Marco erwischte leider keine freie Runde und fand sich nur auf dem siebzehnten Rang wieder. In der ungestümen Startphase hielten sich beide Saarländer aus den Rangeleien heraus wodurch sich Marco Breidt innerhalb der ersten Runde auf den zehnten Platz vorarbeiten konnte. In der zweiten Runde erbte Jannik Breidt die zweite Position nach einem Fahrfehler von Mayen die er bis ins Ziel hielt. Marco Breidt verbesserte sich noch bis auf den siebten Platz, verlor diesen aber wieder als er durch einen Konkurrenten abgedrängt wurde und fast die Boxenmauer touchierte. Er schaffte es noch den zehnten Platz ins Ziel zu retten.

 

In der gleichen Reihenfolge wie sie ihre Einzelrennen bestritten gingen die Fahrer für das Teamrennen, das jedoch über eine Distanz von 22 Runden ging, an  den Start. Für die Aufstellung fuhr Matthias Fixemer den siebten Platz und Ken Hoffmann den zehnten Platz heraus. Der Start verlief wesentlich besonnener als im Rennen zuvor und beide Startfahrer konnten sich jeweils um einen Platz verbessern. Von der zweiten bis zur fünften Runde waren die beiden Saarländer im Doppelpack auf den Positionen sechs und sieben unterwegs. Matthias verlor durch einen kleinen Ausritt seinen sechsten Rang und fiel auf den neunten zurück. Ken verteidigte seinen sechsten Platz bis er in Runde 12 die Box ansteuerte um das Steuer an Marco Breidt zu übergeben. Eine Runde Später lenkte auch das Schwesterfahrzeug in die Boxengasse und Jannik Breidt übernahm um seine Aufholjagt zu Starten. Boxenstopbereinigt befand sich Jannik Breidt auf Platz 7 und somit direkt hinter seinem Bruder. Auf diesen Positionen überquerten die beiden auch die Ziellinie und sammelten Punkte für den ADAC Saarland.

 

Im Gesamtklassement belegt das Team 1 (#69) nun den vierten Platz, während das Team 2 (#69) auf dem fünften Platz liegt.

 

Text: Bernd Demmer