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Noller setzt Siegesserie bei der Löwenrallye fort

Vom Rallyezentrum am Umwelt-Campus in Hoppstätten-Weiersbach startete die Rallye pünktlich um 13.30 Uhr zu den Wertungsprüfungen „Muschelberg“ und „Rohrbach“, die es in je zwei Durchgängen mit einer Gesamtstreckenlänge von 33,4 Kilometer auf Bestzeit zu absolvieren galt. „Diese Strecken boten alles, was das Rallyeherz begehrt - extrem anspruchsvoll inklusive einer tollen Schotterpassage“, schwärmte Rainer Noller nach seinem sechsten Gesamtsieg bei der Löwenrallye.

 

Mit einer eindrucksvollen Fahrt überraschten Markus Löffelhardt und Janine Arnold im BMW M3, als bestplatziertes zweiradgetriebenes Team bei ihrem ersten Start in Birkenfeld. Von Beginn an fuhren sie in der Spitzengruppe mit und eroberten das Podium. Nach verhaltenem Start steigerten sich Jörg Broschart und Marco Glasen im Verlaufe der Veranstaltung und eroberten mit einer Bestzeit auf der Abschlussprüfung den zweiten Gesamtrang. Oliver Bliss und Stefan Grundmann kämpften mit Getriebeproblemen in WP 3 und verpassten um 2,5 Sekunden das Podium. Die Mitfavoriten Georg Berlandy im Opel Kadett C (Ölverlust an der Hinterachse) und Frank Färber auf Mitsubishi (Getriebe) schieden mit technischen Problemen zur Halbzeit aus.

 

Karlheinz und Edwin Braun setzten sich im Duell der BMW M3 E36 knapp gegen Dirk Krüger und Daniela Raab durch, die sich in ihrer ersten vollen Rallyesaison meisterlich schlagen und den Sieg in der Klasse F04 feierten. Dahinter stellten Andreas Brocker und Michelle Müller nach einer fehlerfreien Fahrt ihren Mitsubishi Lancer Evo 7 als Sieger in der Gruppe CTC ab.

 

Einmal mehr ging es in der Klasse F05 um jede Zehntelsekunde. Jochen Böhringer und Timo Schuster setzten Kai Stumpf und Martin Brack (beide BMW E30) gehörig unter Druck, die sich letztlich mit 0,8 Sekunden Vorsprung behaupteten. Auf den Rängen folgten Tom Hettenbach / Robin Zaiß in einem weiteren BMW und Andreas Heiser / Katharina Hampe im Opel Astra. Als schnellster Luxemburger erreichte Andy Schaus mit seinem pfälzischen Copiloten Harald Korz im bekannt schnellen Opel Astra GSI den zehnten Platz im Gesamtklassement.

 

Marco Thomas und Dietmar Thielen aus Nonnweiler setzten bei ihrem Heimspiel die gute Performance fort und sicherten sich im Citroen C2 den Sieg in der Klasse F06. Auf Platz zwei folgten Alexander Kazmierzak / Fabian Michalsky im Renault Twingo, vor Max Reiter im Suzuki Swift, der erst vor wenigen Tagen seinen siebzehnten Geburtstag feierte und bei seinem allerersten Start eine gute Vorstellung ablieferte. Als Copilot fungiert Marco Simon, der bereits mit Vater Frank viele Erfolge einfuhr. Timo Wadle / Tobias Schäfer (RC) im Peugeot 208 R2 sowie das Vater / Tochter – Duo Matthias und Karin Hildenbeutel (Mitsubishi Lancer/ Gruppe G) ließen sich am Abend gebührend als Gruppensieger feiern.