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SRM 2017: Berlandy gewinnt vor Noller und Dörre

Die 29. ADAC Rallye Kohle & Stahl beendete mit dem fünften von sieben Wertungsläufen die Sommerpause zur Saarländischen ADAC Rallye Meisterschaft (SRM). Sechs anspruchsvolle Prüfungen sorgten für spannende Positionskämpfe vom Start bis zum Zieleinlauf.

 

Den Auftakt bildete die Prüfung „Mosberg-Richweiler“, ein schneller Sprint, der seit vielen Jahren zu den Klassikern dieser Veranstaltung zählt. Die schnellste Zeit setzten Jörg Dörre und Hans-Jürgen Herzog im BMW M3 vor Rainer Noller (Abstatt). Der 3-fache Saarlandmeister trat nach seinem Unfall bei der Rallye Warndt mit Sarah Hess als Navigator im Mitsubishi Lancer Evo 8 an. Auf den Prüfungen „Zauberwald“ und „Füsselberg“, bestens bekannt auch von der Deutschen Rallye Meisterschaft, spielte Georg Berlandy (Stromberg) mit Ulrike Schmitt im Opel Kadett C seine langjährige Erfahrung gekonnt aus und brummte der versammelten Konkurrenz jeweils über 5 Sekunden auf. Damit lag das Duo zur Halbzeitpause 11 Sekunden vor Noller, eine Winzigkeit von 0,5 Sekunden dahinter folgte Dörre.

 

Der zweite Durchgang verlief weitestgehend analog zum ersten. Allerdings würgte Berlandy in der namensgebenden Passage durch das „Zauberwäldchen“ kurz den Motor ab und verlor einige Sekunden, dennoch Bestzeit auch im zweiten Durchgang. Rainer Noller sicherte sich in der Abschlussprüfung die schnellste Zeit und setzte sich damit gegen Jörg Dörre, der bei seinem ersten Start auf diesen Strecken eine starke Vorstellung ablieferte, durch. Doch am souveränen Gesamtsieg von Georg Berlandy und Ulrike Schmitt im spektakulär bewegten Opel Kadett C GTE konnte dies nichts mehr ändern. Unter tosendem Applaus nahm das sympathische Duo im vollbesetzten Festzelt die Pokale entgegen.

 

Dahinter lieferten Markus Löffelhardt und Janine Arnold in einem weiteren BMW M3 erneut eine fehlerfreie Vorstellung ab und schrammten nur knapp am Podium vorbei. Steven Gisch, Lokalmatador Andreas Brocker, Jörg Broschart, Oliver Bliss, Frank Herrmann, sowie die bestplatzierten Luxemburger Patrick Gengler und Sam Weimerskirch (alle Mitsubishi Lancer Evo) folgten auf den Rängen.

 

Die Klasse F05, die bekanntlich zu den am härtesten umkämpften einer jeden Rallye zählt, bekamen Kai Stumpf und Martin Brack im BMW 320is neue Konkurrenz in Form von Fritz Köhler und Petra Hägele. Die führenden der Saarländischen Rallye Meisterschaft ließen sich nicht aus der Ruhe bringen, fuhren alle Klassenbestzeiten und standen verdient auf dem obersten Stockerl.

 

Hinter Köhler / Hägele eroberten Michael Ecker und Florian Neubrecht im Honda Civic Type R das Podium. Stefan Petto und Anna-Lena Mergen nutzten die Veranstaltung, um sich im Opel Corsa für den österreichischen Opel Rallye Cup vorzubereiten und landeten den Klassensieg in der F04 vor Franko Decker und Isabelle Brack im BMW M3.

 

Manfred Bannwarth und Nathalie Stiasny setzten sich im seriennahen Mitsubishi Lancer in der Gruppe G durch. Der gerade erst siebzehnjährige Max Reiter zeigte mit Copilot Marco Simon ein weiteres Mal sein Talent und gewann im Suzuki Swift vor seinen Markenkollegen Tobias Schmitz und Vanessa Schmid.